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Hier gibt es keinen Blumentopf zu gewinnen.

Rolf Lappert: Nach Hause schwimmen

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Lappert_Nach_Hause_Schwimmen

© DTV 2010

Wilbur ist der tragische Held dieses Romans. Klein, schmächtig und ohne Eltern aufgewachsen, schlägt er sich mehr durchs Leben als wirklich zu leben. Dabei hat er vor Vielem Angst. Am meisten davor, zu ertrinken. Das führt so weit, dass er immer einen Strohhalm dabei hat und seinen Kaffe mit einem Löffel trinkt.

Die Kapitel wechseln zwischen den Zeitebenen, zwischen Amerika und Irland. Man begleitet Wilbur als jungen Erwachsenen durch New York, wo er in einem Hotel für alte Männer lebt und arbeitet. Rückblenden erzählen die Geschichte ab Wilburs Geburt, bei der seine Mutter stirbt. Die Zeitebenen nähern sich im Verlauf des Romans immer mehr an, bis man schließlich im Jetzt landet. Wilbur erträgt Schicksalsschläge, aber er begegnet auch Menschen, die es gut mit ihm meinen und ihn an die Hand nehmen. In teils verzweifelenden, seltsamen, aber auch komischen Episoden lernt Wilbur langsam, zu leben. Bis zum Ende bleibt man beim Lesen erwartungsvoll, ob er es schließlich schafft, nach Hause zu schwimmen.

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