forscher04

Hier gibt es keinen Blumentopf zu gewinnen.

Deftones – Koi No Yokan

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© Deftones / Reprised Records / WarnerDie Deftones sind seit Jahren eine feste Instanz in alternativ-metallischen Gefilden. Eine der wenigen Bands, die den „New Metal“-Boom Ende der 90ger überlebt haben. Das liegt wohl daran, dass sie einen eigenen, authentischen Stil gefunden haben, der die einst wütenden musikalischen Ausbrüche in atmosphärische Energieentladungen kanalisiert – und das mit sehr viel Tiefgang. Seit jeher findet man auf den Alben der Deftones kleine musikalische Kunstwerke. Live ist die Band sowieso eine Macht.

Das aktuelle Album Koi No Yokan (2012) erschließt sich mir im positiven Sinne als eine Art „Best of“ aus den letzten drei Alben Diamond Eyes (2010),  Saturday Night Wrist (2006) und Deftones (2003). Jedoch reifer und überraschender zugleich.

Der klare Überflieger auf Koi No Yokan ist der Song Leathers. Er hebt den treibenden Rhytmus von Kimdracula (Song 11 auf „Saturday Nigth Wrist“) auf die nächste Ebene – Gänsehautstimmung ist hier vorprogrammiert.

Nicht alle Songs überzeugen. Trotz massiv groovender Schlagzeug-Beats in „Graphic Nature“, als auch wahnsinnigen, morbide anmutenden Störsignalen in „Gauze“ und leider fettem Gitarrenriff in der Strophe von „Goon Squad“ langweilt der Gesang von Chino Moreno bisweilen.

Lieblinge *** 02 Romantic Dreams, 03 Leathers, 04 Poltergeist, 09 Rosemary, 11 What happend to you?

Alles in allem ein wundervolles Album mit schönem Cover, passend zum Konzept.

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