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Hier gibt es keinen Blumentopf zu gewinnen.

Jonas Jonasson: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

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© 2009  Hesperus Press Limited

Eigentlich sagt der Titel schon das Wesentliche. Allan, gerade 100 geworden, steigt im Altenheim aus dem Fenster, um noch etwas anderes zu sehen. Diese Entscheidung trifft er ganz spontan, wie er alles in seinem Leben so macht, wie es sich gerade ergibt. Auf seiner Flucht kommt der alte Mann in teils absurde Situationen und trifft einige schräge Gestalten. Es ist amüsant zu lesen, wie gelassen Allan seinen neuen Lebensweg einschlägt und dabei eine charmante Logik aufweist, in Sätzen wie diesen: „Na, fünfzig Millionen lassen sich aber auch viel leichter durch zwei teilen. Ganz glatt und gerecht. (…) Julius (…) erwiderte, er hätte auch die siebenunddreißig durch zwei teilen können, wenn nötig.“

In Zwischenkapiteln erfährt man, wie Allan sein bisheriges Leben verbracht hat. Selbst politisch nicht interessiert, nimmt er zufällig an wichtigen geschichtlichen Ereignissen teil. Er durchlebt beide Weltkriege, trifft General Franco und trinkt mit Truman Tequila. Allan stolpert unbefangen durch irrsinnige Situationen und verschiedene Länder. Dabei hilft ihm seine Lebensphilosophie: „Es ist, wie es ist, und es kommt, wie es kommt.“

Ein kurzweiliger Roman, unterhaltsam und leicht zu lesen!

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